Umweltschutz: Wesentliches Unternehmensziel

Verantwortung für die Umwelt ist für die MTU Aero Engines keine Pflichtaufgabe, sondern Teil der Verantwortung, die sie für Mitarbeiter, Kunden, Partner und Nachbarn übernommen hat. Der Umweltschutz ist ein wesentliches Unternehmensziel und als solches in der Unternehmensphilosophie verankert. Seine Umsetzung erfolgt im Einklang mit anderen Unternehmenszielen, den Belangen von Mitarbeitern und der Öffentlichkeit und wird vom Vorstand kontrolliert.

An alle Arbeitsprozesse werden strenge Umweltschutzkriterien angelegt – angefangen von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Instandhaltung. Zentrale Punkte sind Reststoffrecycling, Altlastenbeseitigung, die Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch sowie Lärm- und Schadstoffemissionen. Der Umweltschutz soll in einem kontinuierlichen Prozess vorangetrieben und ständig verbessert werden.

Mit ihren Produkten trägt die MTU zu einem sauberen und leiseren Luftverkehr bei: Konventionelle Antriebssysteme werden verbessert und neue, umweltverträglichere entwickelt. Seit den 50er-Jahren wurde der Kraftstoffverbrauch um etwa 70% reduziert; auch beim Lärmschutz gab es Fortschritte: Antriebe von heute werden nur mehr als halb so laut empfunden als frühere Modelle. Und diese Entwicklung geht weiter: Triebwerke der Zukunft sollen nochmals 20% weniger Kraftstoff verbrauchen, 50% leiser sein und 80% weniger Stickoxide ausstoßen.

Diese Ziele verfolgt die MTU im Rahmen nationaler oder länderübergreifender Technologieprogramme: Clean, ATFI, Vital und Silencer heißen die großen Vorhaben, die im europäischen oder internationalen Verbund betrieben werden.

Einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leistet die MTU auch durch die Entwicklung innovativer Reparaturverfahren. Reparieren statt Ersetzen lautet die Devise. Dank neuer Methoden erhalten zum Beispiel rund 70% aller Triebwerksschaufeln ein zweites, drittes und viertes Leben. Gewinner sind die Umwelt und die Kunden – sie müssen keine Neuteile anschaffen und sparen Kosten.

Den Status Quo aller Umweltschutzaktivitäten lässt die MTU regelmäßig in Audits und Managementreviews überprüfen. Umweltmanagementsysteme koordinieren und kontrollieren alle Aktivitäten an den Standorten und stellen sicher, dass weltweit die gleichen hohen Standards gelten. Ziele und Maßnahmen werden in Umwelterklärungen formuliert und regelmäßig veröffentlicht. Für die MTU ist der offene Dialog mit Kunden, Partnern, Behörden und Nachbarn selbstverständlich. Die Mitarbeiter werden über Umweltbelange umfassend informiert und durch Schulungen sensibilisiert.

Die Umweltschutzbemühungen der MTU können sich sehen lassen – Beispiel München: Die Umweltbilanz 2005 des Standorts belegt, dass die Recyclingquote auf konstant hohem Niveau gehalten wird. Der Lärmschutz wird ständig verbessert: Mittels eines Lärmkatasters und einer speziellen Software werden verschiedene Lärmsituationen berechnet und konkrete Schutzmaßnahmen abgeleitet. Am größten Triebwerksprüfstand wurden umfangreiche Umbauten vorgenommen und die Lärmemissionen um die Hälfte reduziert.

Durch schonungsvollen Umgang mit dem Grundwasser, das zu Kühlzwecken verwendet wird, werden mehrere Millionen Kubikmeter Trinkwasser eingespart. Bei der Rückführung des Brauchwassers gewährleisten neue Sicherheitswärmetauscher, dass die Umwelt nicht durch heißes Wasser belastet wird.

 

 

 

 

 

Seine Umweltverträglichkeit macht das V2500 zum "Green Engine".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Antrieb der Zukunft - hier der ATFI-Demostrator -ist der Gewinner die Umwelt.

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