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21. Mai 2012
 

Glossar

Was ist die Aktive Spaltkontrolle oder ein transsonisches Schaufelprofil? Machen Sie sich schlau mit unserem Techniklexikon und schlagen Sie Begriffe aus der Triebwerkstechnik nach – von der 3D-Auslegung bis zum Wirkungsgrad.

Radialmaschinen Räumen Rasterelektronenmikroskopie Reglersystem Reinigen Rekristallisationsglühen Ringbrennkammer Ring-Rohr-Brennkammer Rissprüfung Rissprüfung durch fluoreszierende Eindringstoffe Rissprüfung durch Magnetpulver (elektromagnetisches Verfahren) Rissprüfung durch Wirbelstrom Rohrbrennkammer Rotationsreibschweißen

Rohrbrennkammer

Die Aufgabe der Brennkammer eines Triebwerkes ist die stabile Verbrennung von Brennstoff bei optimaler Brennstoffausnutzung auf kleinstem Raum und für einen großen Bereich des Brennstoff/Luftverhältnisses. Je nach Anwendung und Anforderung existieren verschiedene Brennkammerbauarten.

Rohrbrennkammern eignen sich besonders für Triebwerke mit Radialverdichter, weil der Luftstrom bereits durch die Austrittsdiffusoren des Radialverdichters geteilt ist. Jedes Flammrohr besitzt einen eigenen Sekundärluftkanal. Die einzelnen Rohrbrennkammern sind durch Zündstege miteinander verbunden. Die Zündfähigkeit, besonders in größeren Höhen, ist eingeschränkt. Die gesamte Triebwerkbrennkammer besteht aus 8 bis 12 konzentrisch um das Triebwerk angeordneten Rohrbrennkammern. Die Rohrbrennkammer als Einzelbrennkammer wird bei Klein- und Hilfstriebwerken sowie Fahrzeuggasturbinen verwendet. Ihr Nachteil liegt in den ungünstigen Zu- und Abströmverhältnissen und der damit verbundenen großen und schweren Bauart.

Vorteilhaft sind

- der geringe Entwicklungsaufwand
- die günstigen aerodynamischen Verhältnisse im Flammrohr
- die günstige Brennstoffverteilung und die
- gute Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten.
 
 
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