JET: Interviews

JET: Nachgefragt bei Michelle Zeuner; Trainee im Bereich Informatik

Warum haben Sie sich für den Studiengang Informatik entschieden?

Nach dem Abitur habe ich verschiedene Studiengänge miteinander verglichen, um einen Überblick zu erhalten, welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt. Von Anfang an stand allerdings fest, dass ich meine Begeisterung für Technik und logische Prozesse weiter ausbauen wollte. Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf die Studiengänge Informatik sowie Luft- und Raumfahrttechnik aufmerksam geworden. Insgesamt betrachtet, gefiel mir Informatik besser, da sie in verschiedensten Branchen zum Einsatz kommen kann. Zudem sah ich größere Entwicklungsmöglichkeiten für mich, weil der IT-Bereich beachtliche Vielfalt bietet. Außerdem war es mir wichtig eine Richtung einzuschlagen, bei der die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und Aufgabenfeldern/Disziplinen eine wesentliche Rolle spielt. Das alles ist in der Informatik möglich. Schlussendlich entschied ich mich Informatik zu studieren, verlor aber die Luft- und Raumfahrtbranche nie aus den Augen.

Wie sind Sie als Trainee zur MTU gekommen, warum haben Sie sich für die MTU entschieden?

Schon während meiner Studienzeit habe ich die Luftfahrtbranche beobachtet und nach Abgabe meiner Masterarbeit konnte ich mich nun gezielt in diesem Bereich bewerben. In diesem Zusammenhang bin ich auf die MTU gestoßen. Die MTU als Deutschlands größter Triebwerkshersteller ist ein sehr attraktiver Arbeitgeber, der alle Anforderungen an meinen zukünftigen Arbeitgeber erfüllt: Neben einem internationalen Umfeld und Standorten über die ganze Welt verteilt, waren mir bei den Auswahlkriterien die spannenden IT-Themen, die Größe des Unternehmens sowie vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten besonders wichtig. Als dann auch noch die Stelle als Trainee ausgeschrieben war, habe ich mich sofort beworben. Heute bin ich sehr froh über diese Entscheidung. Das Traineeprogramm der MTU vermittelt alle Kenntnisse und Fertigkeiten, um in der Zukunft eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu können.

Welche Erfahrungen, Herausforderungen oder Eindrücke möchten Sie während Ihrer Traineezeit noch gewinnen?

Da man als Trainee alle paar Monate eine neue Abteilung durchläuft, konnte ich bisher schon einige Bereiche kennenlernen. Zum einen bieten die Stationen die Möglichkeit, fachliche Hintergründe besser zu verstehen. Mit den erworbenen Kenntnissen können Abläufe und Prozesse besser verstanden werden, was auch dem Unternehmen zu Gute kommt. Es benötigt sicherlich viele Jahre, bis man einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen und die einzelnen Abteilungen hat. Das Traineeprogramm ermöglicht hierbei einen hervorragenden Grundstein, auf dem gut aufgebaut werden kann. Zum anderen finde ich die unterschiedlichen Perspektiven und Denkweisen sehr interessant und auch wie in den Teams gearbeitet wird. Das bemerke ich immer wieder im Rahmen von Projektarbeiten, jedes Projekt ist anders und fordert neue Herangehensweisen. Was ich besonders schätze, ist der „Blick über den Tellerrand“.

Was reizt Sie an der Stelle als Trainee?

Während meines Studiums waren keine Praktika vorgesehen, so dass ich jetzt durch die Traineestelle die Möglichkeit habe, fehlende Eindrücke zu sammeln. Außerdem denke ich, dass der Berufseinstieg deutlich vereinfacht wird und man von den Kollegen viel lernen kann. Durch das große Netzwerk unter den Trainees, aber auch durch den Kontakt zu verschiedenen Abteilungen und Ansprechpartnern fühle ich mich gut in das Unternehmen integriert. Ich kann durch die verantwortungsvollen Aufgaben, welche mir im Rahmen der Traineetätigkeiten übertragen werden, zu einem Teil des Unternehmenserfolges beitragen. Besonders positiv hervorheben möchte ich, dass man als Trainee bei der MTU, verschiedene Qualifikationsbausteine erwirbt, bei denen man z.B. ein Kommunikationstraining oder ein Seminar über Projektmanagement belegt, um dann besser ausgebildet an die Arbeit zu gehen. Ausgesprochen angenehm empfinde ich auch, dass man seine Zielstation bereits von Anfang an kennt und die ersten Monate dort verbringt, bis man in die Schnittstellenbereiche wechselt.

Wie läuft bei ihnen ein ganz normaler Arbeitstag ab?

Die Arbeitstage sind sehr abwechslungsreich. Sie enthalten je nach Aufgabe oder Projektarbeit täglich neue Herausforderungen, wodurch eine generelle Beschreibung schwierig ist. Was ich jedoch sagen kann ist, dass ich täglich in Meetings bin, um Tätigkeiten und Ergebnisse von Projekten zu besprechen oder um Input und Absprachen für meine Arbeit einzuholen.

Wie wichtig ist Auslandserfahrung in Ihrem Berufsumfeld?

Auslandserfahrung ist sehr wichtig. Ich werde zwei Monate der Traineezeit in Polen verbringen um die Kollegen dort zu unterstützen und weitere Erfahrungen sammeln zu können. Die Informatikabteilung ist in Polen kleiner und umfasst ein sehr umfangreiches Aufgabengebiet. Ich freue mich schon sehr auf diese Zeit und bin gespannt wie die Prozesse vor Ort gemeistert werden.