Frauen in der Technik

Frauen in der Technik

Von der Vorschule bis zur Promotion – Frauen schneiden über sämtliche Bildungsstufen hinweg durchschnittlich besser ab als ihre männlichen Kollegen. Bislang engagieren sich die meisten der berufstätigen Frauen jedoch immer noch in nicht-technischen Branchen. Auch bei der MTU gibt es noch erhebliches Potenzial zur Ausschöpfung der weiblichen Leistungs- und Innovationsressourcen. Gerade wenn es um den Frauenanteil in Belegschaft und Führungspositionen geht, steht die Fähigkeit zur Weiterentwicklung einer Unternehmenskultur in besonderem Maße auf dem Prüfstand.

Die MTU engagiert sich deshalb seit vielen Jahre, um Frauen den Weg in die Technik zur eröffnen und den Anteil an Mitarbeiterinnen in der Belegschaft und in Führungspositionen deutlich zu erhöhen. Lassen auch Sie sich von der faszinierenden Welt der Luftfahrt und einer Karriere bei Deutschlands führendem Triebwerkshersteller begeistern.

Mitarbeiterportrait einer Schadensanalystin

Unsere Maßnahmen

Um gleiche Chancen für Männer und Frauen zu erreichen, hat die MTU eine Reihe von Maßnahmen entwickelt, die auch soziale Bedingungen berücksichtigen. 

Frauenanteil bei Bewerbern erhöhen

Zahlreiche Studien zeigen: Wer Frauen den Weg in die Technik eröffnen will, der muss schon ganz früh ansetzen. Das Lernpaket „juri“ zum gleichnamigen Grundschülerwettbewerb des Bundesverbands der Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), an dem die MTU sich beteiligt hat, gibt Lehrerinnen und Lehrern aus Grundschulen gut verständliche Erklärungen, Bastelanleitungen und spannende Spiele rund um Technik an die Hand.

Lehrmaterial für Grundschulen

Um frühe Vorbehalte und Vorurteile gegenüber technischen Berufen abbauen zu können, brauchen Mädchen glaubhafte Rollenvorbilder und eigene Schlüsselerlebnisse mit Technik. Für Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren gibt es den bundesweiten „Girls’ Day“, an dem die Schülerinnen an den deutschen MTU-Standorten mit Aerodynamikerinnen, Logistikerinnen oder Entwicklungsleiterinnen ins Gespräch kommen. Zudem beteiligt sich die MTU am Forscherinnen-Camp des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft, bei dem sie ihre Pforten für Gymnasiastinnen öffnet, die parallel auch Schnuppervorlesungen an der TU München besuchen können.

Mehr als zehn Jahre gibt es auch bereits die MTU Studien-Stiftung. Ihr Ziel ist es, die jungen Frauen bei ihrer persönlichen Entwicklung aktiv zu begleiten und sie bei der Vorbereitung auf das Berufsleben zu unterstützen. Dazu finden einmal im Jahr Studienstiftungstage statt, in denen berufliche, soziale und methodische Kompetenzen verbessert werden sollen. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen kann sich ein Förder-Programm anschließen, bei dem die jungen Frauen auch zu Themen des Studiums oder des Berufseinstiegs begleitet und beraten werden.

Mehr Informationen zur MTU Studien-Stiftung

Das Engagement der MTU in der Sicherung weiblichen Fachkräftenachwuchses zahlt sich aus: 2012 konnte der Frauenanteil bei den Neueinstellungen bereits deutlich gesteigert werden.

Voraussetzungen schaffen, die Karrieren ermöglichen:

Die MTU ist Mitbegründer des Münchner Memorandums für Frauen in Führung und unterzeichnete bereits 2010 die Vereinbarung zur Etablierung von „Mixed Leadership“ in Unternehmen und Organisationen. Die Selbstverpflichtung beinhaltet konkrete Zielvorgaben für mehr Frauen in Führung, ein jährliches Benchmark sowie den Austausch über die Unternehmensgrenzen hinweg.

Mehr Informationen zum Münchner Memorandum 

Noch immer steht für einen Großteil der Männer der Beruf im Mittelpunkt ihrer Lebensgestaltung, während Frauen versuchen, einen Mittelweg zwischen Familie und Beruf zu finden. Diese Unterschiede kann auch die MTU nicht auflösen. Als Arbeitgeber setzt sie alles daran, alle Mitarbeiter in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Die MTU bietet deshalb bereits bedarfsgerechte Arbeitsformen, Arbeitszeitmodelle und Unterstützungsleistungen an.

In Zukunft möchte die MTU die Akzeptanz dieser Angebote bei weiblichen und männlichen Mitarbeitern wie Führungskräften weiter ausbauen.

Unsere Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Frauen in ihrer Karriere unterstützen:

Die MTU ist mit in der Verantwortung, wenn es darum geht, Frauen mit dem Potenzial und dem Willen zu einer beruflichen Veränderung auch in ihrer Karriereplanung und in der Umsetzung von Karriereschritten zu unterstützen und sie als Vorbild für andere sichtbar zu machen. Aus diesem Grund bietet die MTU eine Karriereberatung für weibliche Potenzialträgerinnen an, die Fragen rund um Beruf und Karriere aus dem zielgruppenspezifischen Blickwinkel betrachtet, zu genderspezifischen Unterschieden sensibilisiert und auch eine Plattform für den Austausch darstellt.

Neben der internen Karriereunterstützung möchte die MTU weiblichen Nachwuchsführungskräften ermöglichen, Best-Practice-Beispiele und wertvolle Kontakte außerhalb des direkten Umfelds zu sammeln. Deshalb beteiligt sich der Standort München zusammen mit weiteren Firmen am Cross-Mentoring Programm der Stadt München. Ein Jahr lang erhalten weibliche Nachwuchskräfte hier Unterstützung durch einen Mentor aus einem anderen Unternehmen. Das Spektrum der bearbeiteten Themen reicht dabei von der Unterstützung bei der eigenen Standortbestimmung bis hin zu Fragen aus dem täglichen Führungsalltag. Ergänzend dazu gehören Seminare, Impuslvorträge und Netzwerktreffen zum Programm.

Cross Mentoring Programm München

Aufmerksamkeit gegenüber Chancengleichheit schaffen:

Die Basis für eine erfolgreiche Erhöhung der Chancengleichheit sind weniger neue Leistungsangebote als vielmehr die wachsende Akzeptanz der Angebote und neuen Arbeitsformen. Die MTU möchte in den nächsten Jahren die Sensibilität für Chancengleichheit und insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch stärker als Führungsaufgabe verankern.

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