MTU@Paris Air Show 2019

Schub für die Zukunft

Wenn der Slider in Bewegung gesetzt wird, gleitet er geschmeidig an dem stilisierten Triebwerk entlang und zeigt auf einem interaktiven 85-Zoll-Screen beeindruckende Technologie-Konzepte für künftige zivile Flugzeugantriebe. „Das spart das Fitnessstudio“, bemerkt ein Standbesucher dazu schmunzelnd und ist dann aber schnell gefesselt von der Fülle an Daten, Zahlen und Fakten die er am neuen Technologieexponat der MTU für die Antriebe der Zukunft erhält.

Der Slider ist vor ein stilisiertes GTF-Modell in Originalgröße mit 3D-gedruckten Hochdruckverdichter- und Niederdruckturbinen-Triebwerksmodulen montiert. Wird er bewegt, „scannt“ er das Innere der jeweiligen Triebwerkskonzepte und gibt mit Zusatzinformationen zu den dargestellten Bauteilen weitere Geheimnisse der Zukunftstechnologien preis. Vom Fan bis zur Turbine werden die Elemente der MTU-Technology Agenda sichtbar bis hin zu Konzepten für künftige Triebwerke ab dem Jahr 2050.

„Dafür entwickelt die MTU heute schon revolutionäre Antriebskonzepte, um die ambitionierten Flightpath-2050-Ziele zu erreichen“, sagt Entwicklungschef Dr. Jörg-Michael Henne. „Das Ziel lautet emissionsfreies Fliegen.“ Der Composite Cycle ist einer der möglichen Ansätze bei dem die Turbomaschine mit einer Kolbenmaschine kombiniert wird. Ein weiteres Konzept ist die STIG Cycle Engine, bei der ein Dampfkraftprozess in den Gasturbinenprozess integriert und damit die Wärme des Abgasstrahls genutzt wird. Weitere Entwicklungen, mit denen die MTU-Technologen sich beschäftigen: alternative Kraftstoffe, Brennstoffzellen und elektrisches Fliegen.

 

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