Rotations-Reibschweißen

Rotations-Reibschweißen

Die MTU beherrscht verschiedenste Fügemethoden, die speziell auf die Anforderungen für Triebwerksbauteile zugeschnitten sind. Beim Rotations-Reibschweißen handelt es sich streng genommen nicht um einen Schweißprozess, sondern um das Warmverschmieden von zwei Bauteilen.

Verfahrensprinzip Rotations-Reibschweißen

Beim Rotations-Reibschweißen wird eines auf einer rotierenden Spindel eingespannt, das andere ist gegenüber an einem Reitstock befestigt. Die Spindel mit dem Bauteil, Vorrichtung und Schwungrad werden auf eine bestimmte Drehzahl beschleunigt und bilden zusammen die Schwungmasse. Sobald sie über die erforderliche Rotationsenergie verfügt, wird der Antrieb ausgekuppelt. Dann werden die Bauteile mit definiertem Stauchdruck aufeinander gepresst. Die Rotationsenergie wird über Reibung in Wärme umgesetzt. Ist das Schwungrad zur Ruhe gekommen, wird solange nachgestaucht, bis sich die beiden Bauteile perfekt miteinander verbunden haben.