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Triebwerksregelung

Gesamtsystem: Triebwerksregelung

Optimale Triebwerksregelung und -überwachung sowie zuverlässige Anbaugeräte sind unerlässlich für die Sicherheit von Luftfahrzeugen. Die MTU hat auf diesem Gebiet große Erfahrung. Das Produktspektrum umfasst das Gesamtsystem Triebwerksregelung und -überwachung ebenso wie die Integration von Subsystemen und Geräten einschließlich der zugehörigen Software. Ihre Kompetenzen reichen von der Geräte-, Software- und Systementwicklung bis hin zur Systemvalidierung, Serienbetreuung und Instandhaltung.

Triebwerksregelung

Das enge Zusammenspiel der Triebwerksregelung mit dem Flight Control System und den Versorgungssystemen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die heutigen Regler sind zentrale Baueinheiten, die zu jeder Komponente im Triebwerk eine direkte, analoge Verbindung haben. Jeder weitere Baustein erfordert eine eigene physikalische Verbindung mit Leitung und Stecker. Ohne Konzeptänderung wäre eine Regler-Box in Zukunft durch eine Vielzahl von Anschlüssen bestimmt, obwohl das Innenleben nur einen Bruchteil des Platzes benötigen würde.

Die MTU verfolgt mit Nachdruck die Idee des verteilten Triebwerksregelungssystems, in dem jede elektrische Komponente mit einer eigenen Regelungslogik ausgestattet ist und via Datenbus durch die Zentraleinheit angesteuert wird.

Triebwerksregelung: Monitoring und Diagnose

Die MTU hat für das Eurofighter-Triebwerk EJ200 eine neue Generation der Triebwerksregelung entwickelt, die das Triebwerk regelt und auch überwacht. Aufgabe Nummer eins ist der sofortige Alarm bei Defekten, Aufgabe Nummer zwei Defekte durch möglichst frühzeitiges Erkennen von Abweichungen zu vermeiden. Diese technologischen Fähigkeiten werden Stück für Stück auf andere Triebwerke übertragen.

So wurde das Engine Trend Monitoring für die MTU Maintenance entwickelt, mit dem Defekte frühzeitig erkannt und teure Reparaturen verhindert werden können.

More Electric Engine: Neue Herausforderung für die Triebwerksregelung

Experten erwarten in Flugzeugen der nächsten Generation einen Anstieg des Strombedarfs um das Fünffache, weil zum Beispiel die Klimaanlage nicht mehr mittels Triebwerksluft, sondern elektrisch betrieben werden soll. Auch im Triebwerk ist es vorteilhaft, mechanische und hydraulische Komponenten durch elektrische zu ersetzen, da sie effizient, flexibel positionierbar und intelligenter sind.

Das More Electric Engine der Zukunft mit seiner Vielzahl von Sensoren, Motoren und Steuerelementen stellt das Powermanagement, die Triebwerksregelung sowie -überwachung vor neue Herausforderungen.

Das bisherige Konzept, die elektrische Leistung über einen Generator an der Hochdruckwelle zu entnehmen, ist in der Größenordnung nicht mehr möglich. Eine vielversprechende Lösung ist ein zusätzlicher Generator, der mit der Niederdruckwelle verbunden und in der Niederdruckturbine integriert ist.

 
 
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