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Verdichter

Hochdruckverdichter

Die Produktstrategie ist klar: Mit erstklassigen technologischen Fähigkeiten will die MTU bevorzugter Partner für Hochdruckverdichter in zivilen Anwendungen sein. Ihre Spitzenstellung bei militärischen Anwendungen mit fortschrittlichen Niederdruck- und innovativen Hochdruckverdichtern ist dafür eine gute Ausgangsbasis: Aktuelle Aushängeschilder der MTU-Ingenieurskunst sind die militärischen Kompressoren des Eurofighter-Antriebs EJ200 und des TP400-D6 im neuen Militärtransporter A400M.

Der aktuell gemeinsam mit Pratt & Whitney entwickelte Hochdruckverdichter bildet das Herzstück einer neuen Familie von Getriebefan-Triebwerken, die in Regional- und Business-Jets sowie in Flugzeugen für Kurz- und Mittelstrecken eingesetzt werden.

Die Entwicklungsschwerpunkte sind:


Beide Faktoren haben direkten Einfluss auf den Kerosinverbrauch und damit auf den Ausstoß von CO2 und NOx. Auch die Kosten sollen weiter gesenkt werden.

Wirkungsgrad des Hochdruckverdichters

Der Wirkungsgrad des Hochdruckverdichters soll in den nächsten Jahren weiter verbessert und dadurch der spezifische Kraftstoffverbrauch gesenkt werden. Weil etwa ein Drittel der Strömungsverluste durch Leckagen verursacht werden, müssen die Übergänge zwischen Rotor- und Stator-Stufen besonders sorgfältig ausgelegt werden.

Hochdruckverdichter-Gewicht

Integrale Bauweisen und neue Werkstoffe sind der Schlüssel zu signifikanten Gewichtseinsparungen. Dazu werden in fortschrittlichen Hochdruckverdichtern heute Rotoren in Blisk-Bauweise eingesetzt, bei denen Scheibe und Schaufeln aus einem Stück bestehen. Das ist auch für ganze, aufeinanderfolgende Stufen denkbar. Eine solche Tandemkonfiguration verringert die Baulänge und damit das Gewicht. Ein vergleichbares Potenzial zur Gewichteinsparung besitzen neue Werkstoffe aus Titan und Nickelbasis-Legierungen für Scheiben und Blisks.

Herstellkosten für den Hochdruckverdichter

Rotoren in Blisk-Bauweise werden heute in der Regel aus dem Vollen gefräst. In Anbetracht steigender Rohmaterialpreise sind Lösungen gefragt, die den Rohmaterialeinsatz verringern. Eine Idee ist, die Scheibe konturnah vorzuschmieden, was je nach Blisk-Stufe Material von bis zu 30 Prozent einsparen würde.

Lebensdauer und Zuverlässigkeit des Hochdruckverdichters

Die MTU hat für Hochwertbauteile wie Blisk-Stufen im Hochdruckverdichter eine neue Multilayerschicht zum Schutz vor Erosion durch Sand und Schmutzpartikel entwickelt: ERCoatnt.

 
 
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