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Services

Kooperation mit der Bundeswehr

Die Kooperation mit der Bundeswehr steht beispielhaft für ein bedarfsgerechtes Servicekonzept. Die MTU betreut einen Großteil der Antriebssysteme des Bundes und hat 2002 als Erster erfolgreich die Kooperation mit der Bundeswehr etabliert. Seit 2014 sind am Standort Erding in Bayern die Programme EJ200, RB199 und MTR390 in der Kooperation vereinigt. MTU-Experten und Spezialisten der Luftwaffe kümmern sich gemeinsam um die Instandhaltung der militärischen Triebwerke und gewährleisten so einen hoch industrialisierten und wirtschaftlichen Betrieb – mit technischem Know-how der Industrie und operativer Erfahrung des Militärs. Die Eingliederung der Soldaten in Instandsetzung, Qualitätssicherung, Logistik und im Service-Support stellt den Erhalt der Beurteilungs- und Erkenntnisfähigkeit der Luftwaffe und des Heeres sicher. Ziel dieser Kooperation ist es, der Bundeswehr in der Endausbaustufe eine umfassende Verfügbarkeitsgarantie für ihre Triebwerke anzubieten.

Logistischer Support

Die MTU bietet auch umfassende Logistik-Dienstleistungen für militärische Triebwerke an. Dazu gehören Wartungskonzepte für den Betrieb einer Luftfahrzeugflotte, die genau auf die operationellen Anforderungen abgestimmt werden. Sie sind die Basis für eine lückenlose Ersatzteillogistik. Auf Wunsch übernimmt die MTU alle logistischen Aufgaben von der Ersatzteilversorgung und -prognose bis hin zum Lagermanagement.

Moderne Logistikkonzepte der MTU für:

  •     Bedarfsplanung
  •     Bereitstellung
  •     Lagerung

Jederzeit über ein einsatzbereites Triebwerk verfügen zu können, das ist das Ziel, das die MTU für ihre Kunden verfolgt. Damit das gelingt, garantiert die MTU eine zuverlässige Ersatzteilversorgung, optimale Verfügbarkeit und größtmögliche Effizienz.

Technischer Support

Der Technische Support für militärische Triebwerke der MTU umfasst Services und Hands-On-Unterstützung für alle technischen Belange.

Ganz gleich ob Instandhaltung, In-Service-Probleme oder technische Orientierungsprogramme: Ein zentraler Ansprechpartner, der bestens über die Situation des Kunden und den Zustand seiner Triebwerke informiert ist, koordiniert alle Anfragen und sorgt für schnelle Lösungen.

Der Technische Support der MTU für militärische Triebwerke umfasst     

  • Helpdesk
  • On-Site Support
  • Service-Engineering
  • Schadensuntersuchungen und Optimierungsprogramme
  • Technische Dokumentation

Die umfassenden Serviceleistungen reichen vom Technischen Kundendienst über einen bedarfsorientierten Ersatzteil-Support bis hin zu einem reibungslosen Flottenmanagement und einer umfassenden Dokumentationserstellung und -pflege sowie maßgeschneiderten Trainingsangeboten. Die Servicekonzepte passen sich flexibel dem jeweiligen Lebenszyklus des Triebwerkes sowie den konzeptionellen Rahmenbedingungen auf Kundenseite an und gewährleisten so eine Rundum-Unterstützung.

MTU-Trainings- und Triebwerksprüfstände

Die MTU besitzt die Erfahrung und nötigen Ressourcen, um Kunden mit der kompletten Ausrüstung für die Instandhaltungseinrichtungen auszustatten.
Das Angebot umfasst unter anderem Standard Hand Tools, Aircraft Ground Equipment, Wartungs- und Instandhaltungseinrichtungen und Triebwerksprüfstände.

Das MTU-Training sorgt mit bedarfsgerechten Schulungskonzepten für eine entsprechende First- und Second-Line-Wartungsausbildung des Personals.

Triebwerksprüfstände für alle Anforderungen

Die MTU hat über Jahrzehnte hinweg Erfahrung an eigenen Testständen und Kundenprüfständen gesammelt. Aus dieser Kenntnis speist sich ihre Qualifikation, vollständige Prüfstände für alle Arten von Triebwerken und das entsprechende Zubehör anzubieten. Vollständig bedeutet: vom Entwicklungs-Know-how bis zur schlüsselfertigen Übergabe des Prüfstandes und seiner Inbetriebnahme vor Ort.
 

    Maßgeschneidertes MTU-Training

    Die Trainings der MTU sind auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Je nach spezieller Anforderung umfasst das Angebot Einheiten zur Triebwerksinstandhaltung, Aircraft Ground Equipment oder zur theoretischen und praktischen Einführung in Technik und Betrieb eines Triebwerks. Wie detailliert und umfangreich – das wird individuell mit dem Kunden vereinbart.
     

    Beispiele für Trainingsangebote

    • Einführung in ein Triebwerksmuster
    • Handhabung der Dokumentation und Serviceprozesse
    • Computer-Based-Training zu speziellen Servicetätigkeiten
    • Hands-On-Training zu Instandhaltungs- und Reparaturaufgaben

    Flottenmanagement

    Das Flottenmanagement der MTU für Triebwerke unterstützt die strategische und operative Planung des Betriebs sowie die Instandsetzung von Triebwerken beim Kunden und garantiert kontinuierliche Verbesserungen über die gesamte Lebensdauer des Triebwerks. Die Experten der MTU tragen Sorge dafür, dass die Antriebe mit größtmöglicher Verfügbarkeit und Effizienz sowie möglichst niedrigen Kosten betrieben werden.
    Dies wird unter anderem erreicht durch:

    • Life Cycle Management
    • Engine Health Monitoring
    • Stördatenanalyse

    Die MTU bietet das Flottenmanagement für Triebwerke auch als Beratungsleistung an oder unterstützt den Kunden mit Know-how bei der Entwicklung von Planungsprozessen und IT-Systemen.
    Außerdem übernimmt die MTU – zusammen mit den Partnern bei Eurojet und EPI – zunehmend innovative Konzepte aus der zivilen Luftfahrt für das militärische Flottenmanagement. Ein Beispiel sind „Availability-Konzepte“. Dabei handelt es sich um eine Art Rundum-Sorglos-Paket, bei dem der Kunde für einen Festpreis eine bestimmte Verfügbarkeitsrate (x-Prozent aller Triebwerke) garantiert bekommt. Die MTU kümmert sich im Hintergrund um alle notwendigen Ersatzteile, die Wartungsplanung und bei Bedarf auch den Austausch von Triebwerken. Der Kunde muss die Triebwerke nur noch einbauen – und kann sofort damit fliegen.

    Erfolgsgeschichte: Engine Health Monitoring

    Mit Hilfe des Engine Health Monitoring werden Triebwerke so überwacht, dass Probleme erst gar nicht entstehen. Die MTU-Experten werten die Daten aus und können Hinweisen auf mögliche Unregelmäßigkeiten bereits nachgehen, lange bevor daraus ein Problem entsteht. In einem nächsten Entwicklungsschritt plant die MTU, auf Basis einer höheren Sensordichte noch intelligentere Analysemodelle zu entwickeln, die den Prozess weiter perfektionieren, und so im Sinne einer gesteigerten Waffensystem-Verfügbarkeit einen ungeplanten Ausfall zu einer planbaren Wartungsmaßnahme zu machen. Auch Augmented Reality (AR)-Technologie soll zukünftig für eine Beschleunigung von Instandhaltungs- und Reparaturprozessen verwendet werden.