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COVID-19-Pandemie: MTU Aero Engines AG unterbricht Betrieb an mehreren Standorten

  • Sorgfältige Vorbereitung für dreiwöchige Betriebspause aufgrund instabiler Materialversorgung
  • Beitrag des Unternehmens, um Virusausbreitung zu verlangsamen
  • Unterbrechung an Produktionsstandorten, Instandhaltungsstandorte folgen

München, 23. März 2020 – Angesichts der Coronavirus-Pandemie (COVID-19) setzt die MTU Aero Engines AG einen Großteil ihrer Aktivitäten an mehreren Standorten in Europa vorübergehend aus. Damit trägt das Unternehmen den beginnenden Unterbrechungen in der Materialversorgung Rechnung. Gleichzeitig leistet das Unternehmen einen Beitrag, die Belegschaft zu schützen und die Ausbreitung dieser Pandemie einzudämmen. Überall dort, wo der Betrieb aufrechterhalten werden muss, trifft das Unternehmen entsprechende Vorkehrungen zum Schutz seiner Mitarbeiter vor Infektionen.

Die Unterbrechung betrifft zunächst die Produktionsstandorte in München und im polnischen Rzeszów, an denen das Unternehmen Triebwerke montiert und Komponenten für Triebwerke herstellt. Die dortigen Aktivitäten werden bis Ende dieser Woche koordiniert heruntergefahren, ab Montag, 30. März, ruht der Betrieb für voraussichtlich drei Wochen.

Mit einer Woche Versatz wird das Unternehmen den Betrieb an Standorten, die ausschließlich mit der Instandhaltung von Triebwerken befasst sind, ebenfalls unterbrechen. Dazu zählen Hannover und Ludwigsfelde. Dies ermöglicht den Abschluss laufender Triebwerksinstandhaltungen und stellt einen geordneten Einstieg in die Unterbrechung sicher. Auch diese Standorte stehen voraussichtlich für drei Wochen weitgehend still, bleiben aber für ihre Kunden erreichbar.

„Verlässlichkeit ist ein Markenzeichen der MTU. Angesichts der engen internationalen Kooperation in der Luftfahrtindustrie erfolgen diese Maßnahmen in enger Abstimmung mit unseren Kunden und Partnern“, sagte der Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler. „Wir haben die erste Phase dieser Krise ruhig, mit großem Zusammenhalt und gleichzeitig konsequent durchgestanden. Für die kommende Phase und den späteren Wiederanlauf vertrauen wir weiterhin auf das Können und die große Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Die Unternehmensführung beobachtet die Lage stetig und wird, falls notwendig, weitere Schritte einleiten. Gleichzeitig entscheidet sie über zielgerichtete Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen zu begrenzen und die Finanzkraft des Unternehmens zu sichern.

Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle mit der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. MTU-Bauteile kommen bei einem Drittel der weltweiten Verkehrsflugzeuge zum Einsatz. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 3 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2019 haben rund 11.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von mehr als 4,6 Milliarden Euro erwirtschaftet.

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