Pressearchiv 2016

Lange Nacht der Münchner Museen: Bauhaus Luftfahrt präsentiert sich im MTU-Museum

München, 4. Oktober 2016 – Ein besonderes Schmankerl kann die MTU Aero Engines Luftfahrtbegeisterten während der Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 15. Oktober, bieten: Erstmals präsentiert sich das Bauhaus Luftfahrt im MTU-Werksmuseum an der Dachauer Straße. Die interdisziplinäre Luftfahrtforschungseinrichtung mit Sitz auf dem Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen bei München stellt eines ihrer Exponate zur Themenwelt „Die Zukunft der Luftfahrt“ vor - „CentAirStation“ und „CityBird“.

In Zusammenarbeit mit Studenten der Glasgow School of Art haben Wissenschaftler des Bauhaus Luftfahrt ein neues, umfassendes Flughafen- und Flugzeugkonzept entwickelt. Ziel von „CentAirStation“ und „CityBird“ ist es, die Vorgabe der Europäischen Kommission für das Jahr 2050 zu erreichen, dass 90 Prozent aller Reisenden in Europa innerhalb von vier Stunden von Tür zu Tür kommen sollen.

Die Idee der Experten: Vierstöckige Flughafengebäude mit einer Länge von 640 Metern und einer Breite von 90 Metern kehren in die europäischen Innenstädte zurück – auf eine der zahlreichen vorhandenen Gleisflächen in der Stadt. Der Passagier reist mit Stadtschnellbahnen oder Hochgeschwindigkeitszügen an. Über Rolltreppen gelangt man ins erste Obergeschoss, wo sich neben umfangreichen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten auch die Einrichtungen zur Sicherheitsüberprüfung der Passagiere befinden. Im zweiten Obergeschoss wartet an einer von insgesamt 15 Gate-Positionen der „CityBird“ – ein besonders kleines und leises, kurzstartfähiges Regionalflugzeug. Vollelektrisch wird der „CityBird“ auf die darüber liegende Start- und Landebahn angehoben, wo die Flugreise in eine von 35 europäischen Innenstädten beginnt. Seit dem Betreten des Flughafengebäudes sind zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 15 Minuten vergangen.

Im MTU-Museum wird das Flughafen- und Flugzeugkonzept des Bauhaus Luftfahrt in Form eines Modells im Maßstab 1:200 zu sehen sein. Zudem erwarten Luftfahrtbegeisterte dort mehr als 50 MTU-Exponate aus der Antriebswelt: komplette Triebwerke, darunter wertvolle historische Flugmotoren – auch weltweite Unikate -, aktuelle zivile und militärische Antriebsmodelle, einzelne Triebwerkskomponenten sowie innovative Technologien für die Flugzeuge von morgen. Ein Star der Ausstellung flankiert unübersehbar den Museumseingang: das gigantische GP7000, das mit der A380 das größte Passagierflugzeug der Welt in die Luft bringt. Geöffnet ist das Museum am Samstag, 15. Oktober, von 19 bis 2 Uhr morgens. Es gibt Snacks und kleine Erfrischungen.

Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2015 haben rund 9.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund 4,4 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Martina Vollmuth
Pressesprecherin Technologie
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