Pressearchiv 2011

MTU profitiert: Auch die Lufthansa will den Getriebefan für A320neo

• Triebwerkshersteller erwartet Umsatz von etwa 60 Millionen Euro

München, 5. April 2011 – Nächster Erfolg für den Getriebefan: Auch die Lufthansa setzt auf die neue Antriebstechnologie. Die deutsche Fluglinie hat für ihre fest bestellten 30 A320neo-Flugzeuge das PW1100G-Triebwerk geordert; es handelt sich um 60 Antriebe. Davon profitiert die MTU Aero Engines erheblich, da sie zum Getriebefan (GTF) von Pratt & Whitney etwa 15 Prozent beisteuert. Sie rechnet mit einem Umsatz in Höhe von etwa 60 Millionen Euro.

MTU-Chef Egon Behle: „Die Bestellung einer so renommierten Fluglinie ist ein großer Vertrauensbeweis für das völlig neue Antriebskonzept. Die MTU ist stolz darauf, an diesem Triebwerksprogramm von Pratt & Whitney wesentlich beteiligt zu sein.“

Der deutsche Triebwerkshersteller zeichnet für die einzigartige schnelllaufende Niederdruckturbine verantwortlich, die eine Schlüsselkomponente des GTF ist. Zudem realisiert die MTU zusammen mit dem amerikanischen Partner einen neuen Hochdruckverdichter.


Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines ist Deutschlands führender und einziger unabhängiger Triebwerkshersteller und eine feste Größe in der Branche. Sie hat weltweit über 7.900 Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz in Höhe von rund 2,7 Milliarden Euro erwirtschaftet haben. Technologisch ist sie führend bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Herstell- und Reparaturverfahren. Die MTU Maintenance ist der größte unabhängige Instandhalter ziviler Triebwerke. Im militärischen Bereich ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr.