Klimastrategie

Die Klimastrategie der MTU

Als verantwortungsvoller Triebwerkshersteller stellt sich die MTU frühzeitig den ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Im Rahmen seiner Klimastrategie arbeitet das Unternehmen daran, die CO2-Bilanz der Flugzeugantriebe zu verbessern und klimawirksame Schadstoffemissionen zu reduzieren. Die MTU will mit ihren Produkten einen entscheidenden Beitrag zu einem nachhaltigen Luftverkehr leisten.

Mit der Klimastrategie will die MTU aktiv mitwirken, den CO2-Footprint des Luftverkehrs zu verringern. Mit ihren Produkten ist sie auf dem besten Weg, da in der Nutzungsphase von Flugzeugtriebwerken, die mehrere Jahrzehnte beträgt, der weitaus größte Teil der CO2-Emissionen verursacht wird. Darüber hinaus will die MTU die CO2-Bilanz von Luftfahrtantrieben bereits in der Produktion mit entsprechenden Maßnahmen verbessern.

Übergeordnetes Ziel ist es, mit ökoeffizienten Antriebsprodukten zu einem mittelfristig CO2-neutralen Wachstum und langfristig einer Reduzierung der CO2-Emissionen der Luftfahrt beizutragen. Die Verantwortung für den Klimaschutz hat die MTU als einen Schwerpunkt in ihrem Unternehmensleitbild integriert. Dort verpflichtet sie sich, Emissionen zu reduzieren und mit Rohstoffen und Energie ressourcenschonend umzugehen. Das gilt für ihre Produkte genauso wie für die Produktion.

Mit der Klimastrategie sichert die MTU entscheidende Wettbewerbsvorteile am Markt, denn bessere CO2-Bilanzen der Triebwerke bedeuten zugleich weniger Kraftstoffverbrauch und damit geringere Kosten für die Kunden. Sie unterstützt die MTU zudem bei der Einhaltung vorgeschriebener Grenzwerte für die Luftfahrt.

Die ausführliche Klimastrategie der MTU ist im Nachhaltigkeitsbericht 2017 dargestellt.

Verbindliche Klimaschutzziele

Alternative Kraftstoffe

Nachhaltige Kraftstoffe sind eine weitere wichtige Säule, um die CO2-Emissionen der Luftfahrt zu verringern. Im Vergleich zum Straßenverkehr ist ihr Einsatz in der Luftfahrt jedoch stark eingeschränkt: Sie müssen aufgrund der Reichweite eine sehr hohe Energiedichte aufweisen, einen niedrigen Gefrierpunkt – in Reiseflughöhe herrschen Temperaturen von minus 50 Grad Celsius - und aus Sicherheitsgründen einen hohen Flammpunkt.

Die MTU engagiert sich aktiv für die Einführung von Biokerosin: über das Bauhaus Luftfahrt, bei Praxistests oder über den Verein Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany (aireg e.V.). Zusammen mit Fluggesellschaften, Herstellern und Forschungsinstituten hat die MTU aireg gegründet, um alle Aktivitäten sowie das Fachwissen in Deutschland zu bündeln. www.aireg.de

Noch stehen die Forscher am Beginn der Entwicklung wirtschaftlicher Verfahren, um die Energiewende im Luftverkehr einzuleiten. Zurzeit sind mehrere Biokraftstoffe der zweiten Generation für den Flugbetrieb zugelassen: sogenannte Drop-in-Kraftstoffe mit den gleichen Eigenschaften wie konventionelles Kerosin. Sie können in allen Flugzeugen und an allen Flughäfen eingesetzt werden. Eine langfristige Alternative zu Bio-Kraftstoffen sind verfahrenstechnisch hergestellte Kraftstoffe.