360degree arrowdown arrowdownlight arrowleft arrowleftlight arrowright arrowrightlight arrow_top arrowup arrowuplight check circle circlefull close GlobalNetwork data down external facebook facts filter Group_Outline group hamburger head_with_aircraft instagram left linkedin Manufacturing MarketLeader minus person plane plus right Save-Savings search InterestRate Stellplatz-Rad stock ComponentRepair twitter up xing youtube

Presse Archiv Detail

Einweihung: MTU Aero Engines stellt Blockheizkraftwerk auf Biomethan-Betrieb um

• CO2-Einsparungen in Höhe von 7.500 Tonnen pro Jahr erwartet
• Münchens 2. Bürgermeister Josef Schmid würdigt Beitrag zum Münchner Klimapakt

München, 5. April 2018 – Sparsamer und schadstoffärmer – so müssen Luftfahrtantriebe von morgen sein, aber auch deren Herstellung. Die MTU Aero Engines verfolgt beide Zielsetzungen seit Jahren konsequent und hat jetzt einen wichtigen Meilenstein am Boden erreicht: Die Umstellung des Blockheizkraftwerks auf Biomethan verspricht eine Senkung des CO2-Ausstoßes um 7.500 Tonnen pro Jahr. Der Startschuss für die Inbetriebnahme wurde jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde gegeben. Mit dabei war der 2. Bürgermeister der Stadt München, Josef Schmid.

Deutschlands führender Triebwerkshersteller unterhält seit 2006 ein eigenes Blockheizkraftwerk auf dem Werksgelände im Münchner Norden, um effizient und emissionsarm Strom und Wärme zu erzeugen. Betrieben wurde es bis zum Jahr 2016 mit Pflanzenöl. Dann wurde die Umstellung auf den Biomethan-Betrieb beschlossen. „Wir wollten im Zuge unserer Beteiligung am Klimapakt Münchner Wirtschaft unser Blockheizkraftwerk noch effizienter auslegen“, erklärte Richard Maier, Leiter Produktionsentwicklung und Support bei der MTU. Blockheizkraftwerke wandeln chemische Energie durch Verbrennung von Brennstoffen in thermische und elektrische Energie um. Im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken arbeiten sie deutlich energieeffizienter und schadstoffärmer.

Der Klimapakt war vor drei Jahren unter der Schirmherrschaft von Münchens 2. Bürgermeister Josef Schmid ins Leben gerufen worden. 15 Großunternehmen hatten sich zur Verringerung des CO2-Ausstoßes innerhalb von drei Jahren um insgesamt 40.000 Tonnen verpflichtet. Maier: „Die MTU hat sich auf 5.500 Tonnen festgelegt. Tatsächlich geschafft haben wir 7.000 Tonnen. Das sind fast 18 Prozent des Gesamtziels.“ Realisiert wurde die MTU-Einsparung durch technische Verbesserungen in Produktion und Gebäudetechnik, etwa die Nutzung von Brunnenwasser zur Kühlung der Produktion, neue Beleuchtungs- und Belüftungslösungen, eine optimierte zentrale Gebäudeleittechnik sowie die Umrüstung des Blockheizkraftwerks auf Biomethan-Betrieb.  

MTU übernimmt Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft
Der MTU-Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler hob in seinem Grußwort hervor, wie wichtig der Schutz der Umwelt für die MTU ist: „Für uns ist das ein Wert, dem wir uns verpflichtet fühlen. In unserem Unternehmensleitbild haben wir klar formuliert: Die MTU nimmt ihre Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft aktiv wahr.“ Das tue sie in doppeltem Sinn: „An unseren deutschen und weltweiten Standorten leiten uns die Vorsätze ressourcenschonend zu produzieren, Material- und Energieverbrauch zu senken und Emissionen zu reduzieren. Im globalen Maßstab sorgen wir mit unseren Technologien dafür, dass Brennstoffverbrauch, Lärm- und Schadstoffemissionen von Luftfahrtantrieben nachhaltig gesenkt werden.“

Winkler erläuterte, dass die MTU den größten und nachhaltigsten Beitrag zum Umweltschutz mit ihrer Beteiligung am Getriebefan-Triebwerk leiste: „Dieser Antrieb trägt den klangvollen Namen PurePower und ist derzeit das ökoeffizienteste Triebwerk auf dem Markt.“ Der Getriebefan realisiert eine Kraftstoff- und CO2-Senkung von 16 Prozent und verkleinert den Lärmteppich um 75 Prozent. An weiteren Optimierungen wird bereits gearbeitet.

Winkler betonte: „Bei allen unseren Bemühungen beschränken wir uns nicht auf das bloße Einhalten von Umweltvorschriften. Seit vielen Jahren fordert und fördert die Unternehmensleitung standortbezogene Umweltschutzmaßnahmen, die über den vorgegebenen Rahmen hinausgehen.“ Die Einweihung des neuen Blockheizkraftwerkes sei nur eines von vielen Beispielen dieses Engagements. Den Klimapakt Münchner Wirtschaft würdigte Winkler als eine wichtige lokale Initiative. „Wir stehen dazu und werden auch die nächste Phase aktiv unterstützen“, kündigte der Unternehmenslenker an.

Josef Schmid, 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München und Referent für Arbeit und Wirtschaft, erklärte: „Mit dem Beschluss der neuen Klimaschutzziele im September vergangenen Jahres wird die Landeshauptstadt München ihrer Verantwortung gerecht und nimmt weiterhin eine Vorreiterrolle im Klimaschutz ein.“ Klar sei aber auch, dass diese Ziele - beispielsweise München bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu gestalten - nur erreicht werden könnten, wenn die gesamte Stadtgesellschaft dafür eintrete. Schmid: „Ich freue mich deshalb sehr und bin stolz darauf, dass mit dem Blockheizkraftwerk eine Maßnahme aus dem Klimapakt Münchner Wirtschaft eingeweiht wurde. Mit dieser Anlage setzt die MTU das Motto des Klimapakts ,Lokale Lösungen für globale Herausforderung' vorbildlich um.“ Er bedankte sich bei der MTU für die Bereitschaft, sich in diesem Rahmen zu engagieren und innovative Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.


Über die MTU Aero Engines
Die MTU Aero Engines AG ist Deutschlands führender Triebwerkshersteller. Die Kernkompetenzen der MTU liegen bei Niederdruckturbinen, Hochdruckverdichtern, Turbinenzwischengehäusen sowie Herstell- und Reparaturverfahren. Im zivilen Neugeschäft spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von Hightech-Komponenten im Rahmen internationaler Partnerschaften. Im Bereich der zivilen Instandhaltung zählt das Unternehmen zu den Top 5 der weltweiten Dienstleister für Luftfahrtantriebe und Industriegasturbinen. Die Aktivitäten sind unter dem Dach der MTU Maintenance zusammengefasst. Auf dem militärischen Gebiet ist die MTU Aero Engines der Systempartner für fast alle Luftfahrtantriebe der Bundeswehr. Die MTU unterhält Standorte weltweit; Unternehmenssitz ist München. Im Geschäftsjahr 2017 haben rund 10.000 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von rund fünf Milliarden Euro erwirtschaftet.

Kontakt

Martina Vollmuth
Pressesprecherin Technologie
Tel: +49 (0)89 1489 5333
Mobil: +49 (0) 176 100 17 133
martina.vollmuth@mtu.de
Tel: +49 (0)89 1489 5333
Mobil: +49 (0) 176 100 17 133
martina.vollmuth@mtu.de