MTU Aero Engines erzielt bei Luftfahrtmesse in Farnborough Aufträ-ge im Wert von 500 Millionen US-Dollar
München, 23. Juli 2026 | Die MTU Aero Engines AG blickt auf eine erfolgreiche Farnborough International Airshow zurück: Das Unternehmen hat Aufträge in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar mitgebracht. Bestellt wurden Triebwerke für Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge und Langstreckenmaschinen ebenso wie für Regionalflugzeuge. „Die hohe Nachfrage unterstreicht die positiven Wachstumsperspektiven der MTU“, sagte Dr. Johannes Bussmann, Vorstandsvorsitzender der MTU Aero Engines AG. „Mit unseren breit gefächerten Triebwerks-Programmbeteiligungen konnten wir in allen Segmenten punkten. Das zeigt, dass wir an den richtigen, zukunftsweisenden Triebwerken beteiligt sind. Mit unserem breiten Instandhaltungsportfolio werden wir zukünftig auch im Aftermarket profitieren.“
Im Bereich der Narrowbody- und Regionalflugzeuge resultierten die Aufträge für die MTU vor allem aus Bestellungen und Absichtserklärungen für die Pratt-&-Whitney-GTF™-Triebwerksfamilie. Die Fluggesellschaften British Airways, Tigerair Taiwan sowie der Leasinggeber Jackson Square haben sich für das PW1100G-JM als Antrieb für ihre Flugzeuge der A320neo-Familie entschieden. Die Abra-Gruppe, Binter Canarias und Luxair haben bei Embraer Regionalflugzeuge der E2-Familie bestellt, die exklusiv vom PW1900G angetrieben werden.
Bei Triebwerken für Langstreckenflugzeuge hatte in Farnborough der Dreamliner-Antrieb GEnx die Nase vorn: Philippine Airlines hat das Triebwerk für 15 Boeing-787-10-Flugzeuge ausgewählt, AerCap für 15 787-9-Maschinen. Außerdem hat National Airlines sechs CF6-80C2-Triebwerke bestellt.
An der Getriebefan-Triebwerksfamilie von Pratt & Whitney Triebwerksfamilie ist die MTU je nach Modell mit 15 bis 18 Prozent beteiligt und zeichnet für die Entwicklung und Fertigung verschiedener Stufen des Hochdruckverdichters, der schnelllaufenden Niederdruckturbine und von Bürstendichtungen verantwortlich. Außerdem wird ein Drittel der PW1100G-JM-Serientriebwerke bei der MTU in München endmontiert. Beim Widebody-Antrieb GEnx verantwortet die MTU das Turbinenzwischengehäuse, was einem Programmanteil von 6,7 Prozent entspricht. Zum CF6-80 steuert die MTU Bauteile für den Niederdruckverdichter, den Hochdruckverdichter und die Hochdruckturbine bei.
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