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Tätigkeiten in der Lehrwerkstatt

Tätigkeit in der Lehrwerkstatt

Im Rahmen ihrer ersten Praxisphase bei der MTU verbringen diejenigen dual Studierenden, die noch keine handwerkliche Vorerfahrung haben einige Wochen in der Lehrwerkstatt. In dieser Zeit erwerben sie grundlegende manuelle und maschinelle Fertigkeiten an konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen, aber auch bereits an CNC-Maschinen. Fertiges Produkt ist zum Beispiel dieses Modell des Triebwerks PW 1100 G:

Im Rahmen seiner ersten Praxisphase bei der MTU verbringt jeder duale Student einige Wochen in der Lehrwerkstatt. In dieser Zeit werden dem Studenten viele grundlegende manuelle und maschinelle Fertigkeiten näher gebracht. Anhand eines Projektes, bei dem ein Modell des Triebwerks PW 1100 G in der Lehrwerkstatt angefertigt wurde, sollen nun einige der Tätigkeiten veranschaulicht werden.

Feilen

Jedes Bauteil muss auch entgratet werden, das heißt überstehendes Material muss entfernt werden. Das geschieht durch eine Feile, mit deren Hilfe Material an der Kante des Werkstücks abgetragen wird. In der Ausbildung lernt man auch noch andere Praktiken des Feilens.

Fräsen

Ein wichtiger Bestandteil ist das Arbeiten an einer Fräsmaschine nach einer kurzen Einweisung. Dabei dreht sich ein auswechselbarer Fräser und nimmt so Material vom Werkstück ab. Das Werkstück kann nach oben, unten, vorne, hinten sowie nach links und rechts verfahren werden. Mit Hilfe dieser Arbeitsschritte wurde zum Beispiel diese Bodenplatte für das Modell angefertigt.

Drehen

Anders ist der Vorgang beim Drehen. Beim Drehen dreht sich das Werkstück selbst um die eigene Achse und das Material wird mit einem auswechselbaren Drehmeißel abgenommen. An einer Drehbank können zudem Bohrungen in Axialrichtung durchgeführt werden. Mit Hilfe dieser Arbeitsweise wurde auch dieses Triebwerksgehäuse gefertigt.

Bohren

Ähnlich wie im normalen Hausgebrauch wird auch in der Lehrwerkstatt gebohrt. Dort jedoch passiert das an großen Säulenbohrmaschinen und mit verschieden großen Bohraufsätzen. So wurden auch die Löcher in diesem Triebwerksfan angefertigt.

Biegen

Nach dem Ausstanzen sind Bleche für gewöhnlich gerade. Um die für Triebwerksschaufeln charakteristische Form zu erhalten, muss das Blech noch gebogen werden, was mit einer speziellen Vorrichtung geschieht. Anschließend können die fertigen Schaufeln montiert werden.

Am Ende dieser und weiterer Arbeitsschritte steht das fertige Produkt. In diesem Fall ein Modell des PW 1100 G Triebwerks. Das „echte“ PW1000 G treibt übrigens den neuen Airbus A320neo an.